Veranstaltungshinweise

* Das ARD-Radiofeature geht dem Phänomen der Antifeministen nach
Maskuline Muskelspiele in sieben Beiträgen

beschreibt „Die Standard“ mitsamt Sendungsterminen –

leider nicht in Österreich, aber immerhin, vielleicht

ist es doch was für die eine oder andre Leserin?

http://diestandard.at/1363711762616/Maskuline-Muskelspiele-in-sieben-Beitraegen

Die Termine auch hier:
Sendetermine
•SWR 2: 22. Mai, 22.03 Uhr
•SR 2 KulturRadio: 25. Mai, 09.05 Uhr
•Bayern 2: 25. Mai, 13.05 Uhr
•Nordwestradio (RB): 26. Mai, 09.05 Uhr
•NDR Info: 26. Mai, 11.05 Uhr
•WDR 5: 26. Mai, 11.05 Uhr
•hr2-Kultur: 26. Mai, 18.05 Uhr

Link auf ARD http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp::

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Die deutsche Mütterlobby schickt uns folgenden interessanten Veranstaltungshinweis – vielleicht wollte jemand ohnehin schon immer nach Frankfurt, ist grad in der Nähe, hat Zeit, Lust und Geld unsere deutschen Mitstreiterinnen zu unterstützen?

„Am 27.2. gibt es eine Tagung in Frankfurt a.M.

Safety First – Gewalt an Frauen und Kindern nach Trennung und in Sorgerechtsverfahren

Interessant vielleicht auch für Euch? Siehe auch

https://www.facebook.com/pages/Mütterlobby-e-V-in-Gründung/

Herzliche Grüße Barbara Thieme

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29.11.Vortrag zur Antifeministischen Männerrechtsbewegung

http://www.med-user.net/~ekh/

Donnerstag 29. November Politdiskubeisl 20 h, Wielandgasse 2-4, 1110 Wien, Medienwerkstatt, 2.Stock

Weiblichkeitsabwehr und männlicher Krisen-Diskurs –

Diskursive Überschneidungen zwischen der antifeministischen Männerrechtsbewegung, rechtsextremen Kreisen und Mainstreammedien.

Den Ausgangspunkt des Vortrags stellt die Analyse der antifeministischen Männerrechtsbewegung dar:

In den letzten Jahren hat sich ausgehend von den USA und der europäischen Väterrechtsbewegung eine neue Form des Antifeminismus etabliert. Mittlerweile gelingt es diesen antifeministischen Netzwerken in Österreich, der Schweiz und Deutschland vermehrt, medienwirksam aufzutreten. Im Gegensatz zum traditionellen Antifeminismus wird dabei vor allem die männliche Verletzbarkeit taktisch und emotional in den Vordergrund gestellt. Strategisch setzen Teile der Netzwerke auf Hate Speech und versuchen so, andere Akteur_innen aus den Diskursen über Geschlechtergerechtigkeit zu verdrängen.

Neben personellen Kontakten der Antifeminist_innen mit rechtsextremen Kreisen gibt es auch inhaltliche Überschneidungen. Hier sind insbesondere der Anti-„Genderismus“, der männliche Krisendiskurs und der Einsatz gegen „political correctness“ zu nennen. Diese ideologischen Gemeinsamkeiten werden strategisch im Kampf um „kulturelle Hegemonie“ eingesetzt.

In einem Ausblick wird die Anschlussfähigkeit dieser Ideologien an Weiblichkeitsabwehr und den männlichen Krisen-Diskurs im Mainstream (z.B. Focus und Tatort) analysiert und mögliche Reaktionsweisen diskutiert.

Hinrich Rosenbrock

Jahrgang 1985, studierte von 2005 bis 2008 Soziologie und Geschichte (B.A.) und von 2008 bis 2011 Gender Studies, Sozialpsychologie und Sozialanthropologie (M.A.) an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2009 bis 2011 arbeitete er Lehrstuhl von Prof. Dr. Ilse Lenz, Soziologie: soziale Ungleichheit und Geschlecht. Seine Studien- und Forschungsschwerpunkte sind soziale Bewegungen, Intersektionalitätsansätze, Migrationssoziologie und Sozialstrukturforschung. Neben seinem Studium arbeitete er drei Jahre als Freier Mitarbeiter bei der Westfälischen Rundschau.

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